Ein ganz besonders verblüffender Fakt über diese Fischart ist allerdings weniger bekannt: Manche Papageienfischarten, wie zum Beispiel der Königs-Papageifisch (Scarus vetuala), scheiden bei Tag und Nacht einen speziellen Mukus aus. Bevor sie schlafen formen die Papageienfische aus diesem speichelartigen Schleim, den sie ausspucken, schützende Kokons, in welche die Fische sich wie in einen Schlafsack einrollen. Mit dieser Umhüllung heftet sich der Fisch an eine bestimmte Stelle am Riff fest und versteckt seinen Geruch vor vermeintlichen Raubfischen.

Der Spucke-Knacksack dient außerdem als Frühwarnsystem. Der Papageifisch erkennt, wenn ein Angreifer an der Schutzmembran knabbert und kann frühzeitig fliehen. Auch der am Tag extrahierte Speichel ist ein wichtiger Helfer: er hat antioxidative Wirkungen und hilft Verletzungen zu heilen, Parasiten abzuwehren und wirkt zudem als UV-Sonnenschutz.

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